Neue Baustelle in Pichling (Posch): zwischen Golfplatz Stärk und Südpark entsteht ein Umspannwerk und eine neue 6,2 Kilometer lange Hochspannungsleitung.

Von: Carrington Manfred
Bereits im Winter wurde der ca. 4000m2 große Austreifen am ehemaligen Altaubach gegenüber des Golfplatz Stärk gerodet. Viele Pichlinger waren empört, da es sich teilweise um einen sehr alten Baumbestand handelte und dieser stillschweigen abgeholzt wurde. Erst jetzt kam ans Licht was an diesen Platz errichtet wird: Auf einem 3700m2 Areal wird ein Umspannwerk errichtet (wobei ca. die halbe Fläche begrünt werden soll). Damit soll den zukünfigen Stromverbrauch im wachsenden Süden von Linz gesichert werden.


Die Hochspannunsleitungen neben den kleinen Weikerlsee sollen bald Geschichte sein.

 

Durch diese Maßnahmen wird es ausserdem ermöglicht im Bereich der Solarcity (kleiner Weikerlsee) die bestehenden unschönen Starkstromleitungen, aufwendige als 110 kV-Erdkabel-Leitungen in den Boden verschwinden zu lassen.

 

Zusammenfassung und Beschreibung von linz.at/aktuell vom 30.5.2005

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Artikel vom Volksblatt vom 31.5.2005:

 

Verbund- und Linz-AG-Projekt soll Stromausfällen vorbeugen

Kooperationspartner investieren 16,5 Mio. in den Netzausbau - ÖVP-Klagsdrohung für Linz Strom „nicht nachvollziehbar“

Verbund Austrian Power Grid AG (APG) und Linz AG investieren bis zum Herbst 2006 16,5 Mio. Euro in ein neues Umspannwerk in Pichling und in neue 110- kV-Leitungen im Süden von Linz. 6,2 Kilometer werden neu errichtet, sieben Kilometer alte Freileitungen entfernt. „Sollte in Zukunft der Bedarf bestehen, kann die neue Leitung auch mit 220 kV betrieben werden“, so Linz-AG-Vorstandsdirektor Josef Heizinger. Ziel des Netzausbaus ist die Erhöhung der Versorgungssicherheit, neben dem Preis wohl Thema Nummer eins in punkto Strom. Stromausfälle können erhebliche betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden anrichten.

Stromloses Linz kostet zwei Mio. Euro pro Stunde

Laut einer Studie der TUWien liegen diese für den Linzer Raum in einer Größenordnung von mehr als zwei Millionen Euro pro Stunde. Vor allem in Linz, wo Industrie und der rege Wohnbau der letzten Jahre zu einer jährlichen Strombedarfssteigerung von rund 3,5 Prozent führten, sei daher immer Zeit zu handeln. Derzeit werden mehr als 2000 Gigawattstunden (GWh) im Jahr benötigt, in fünf Jahren sollen es schon 2200 GWh sein. Zur aktuellen „Regionalstrom“-Diskussion und der damit verbundenen Klagsdrohung der Linzer ÖVP das VOLKSBLATT berichtete erklärte Linz- Strom-Vertriebschef Emil Pertl: „Unsere Kunden können 100 Prozent der gesenkten Netzdurchleitungstarife einsparen. Eine Klage ist nicht nachvollziehbar.“ wh


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