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Die Stadt Linz, die ihr Grundstück nicht abtreten will, zu hohe Beeinträchtigung für Anrainer und Badegäste, eine Zufahrtsstraße, die laut Sachverständigem zu schmal ist: Das Projekt Schottergrube in Pichling des Perger Unternehmers Harald Glisic stößt nicht nur auf Widerstand von Anrainern und der Gemeinde Asten, sondern auch im Behördenverfahren.
Verhandlung unterbrochen
Die Verhandlung zum Mineralrohstoffgesetz sei vertagt worden, bestätigt Glisic. "Wir werden bezüglich Lärm- und Emissionsschutz noch Verbesserungen vornehmen", sagt der Unternehmer. Wenn die Verbesserungen ins Projekt eingearbeitet seien, werde das Verfahren fortgesetzt. In zwei bis drei Wochen, so rechnet Harald Glisic, könnte er die überarbeiteten Pläne vorlegen.
Dass die Zufahrtsstraße zu schmal sei, stimme nicht. "Das ist eine Stellungnahme eines Sachverständigen der Stadt. Dem können wir uns nicht anschließen. Das kann man lösen", so Glisic.
Planungsstadtrat Klaus Luger (SP) steht auf einer anderen Position. Selbst wenn Lärm- und Staubschutz nachgebessert würden, wäre das Projekt nicht tragbar. Städtebaulich sei es nicht erwünscht. Und es sei auch nicht notwendig: "Nicht einmal böswilligste Menschen können mir unterstellen, dass ich so zubetoniere, dass wir in Pichling eine Schottergrube brauchen."
Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Ich bin überzeugt von unserem Projekt und dass wir es umsetzen können.
Das Projekt
120.000 Tonnen Schotter pro Jahr
Am Pichlinger See, jenseits der Westbahn, plant der Perger Unternehmer Harald Glisic das Werk: Auf rund 90.000 Quadratmetern sollen an die 120.000 Tonnen Schotter pro Jahr gehoben werden. Ein Projekt, das im Naturschutz- und Wasserrechtsverfahren grünes Licht bekam, jetzt allerdings in der Verhandlung nach dem Mineralrohstoffgesetz auf Hürden stößt.
Zusätzlich steigen Anrainer aus der Nachbargemeinde Asten auf die Barrikaden. Sie haben einen Rechtsanwalt eingeschaltet.