![]() Das Linzer Freizeitparadies - dahinter soll für min. 13 Jahre durch Unternehmer Glisic die Maschinen tönen. |
Schon in den kommenden Tagen soll die Anzeige gegen den damaligen Sachbearbeiter bei der Staatsanwaltschaft eingehen, sagt Harald Glisic. Der Perger Unternehmer will, wie berichtet, nahe dem Pichlinger See 120.000 Tonnen Schotter jährlich abbauen. Was bei Anrainern und der Gemeinde Asten auf starken Widerstand, bei politischen Vertretern der Standortgemeinde Linz auf wenig Gegenliebe stößt.
Eine Verhandlung zum Mineralrohstoffgesetz wurde abgebrochen, das Projekt muss überarbeitet werden. „Die Beamten hatten Weisung, das Projekt zu Fall zu bringen“, so der Unternehmer. „Die behandeln uns wie die Chinesen die Tibetaner“, sagt Glisic erbost. Ein Vergleich, den der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP) mehr als unpassend findet.
„Man denke an die Bilder, wo Menschen geschlagen und erschossen werden“, so Klaus Luger im Gespräch mit Land&Leute.
Luger sieht es gelassen
Er sehe tiefe Frustration bei Glisic, weil dieser seine Interessen nicht durchbringe. „Das rechtfertigt aber nicht solche Vergleiche oder um meine Leute anzuzeigen.“ Einer möglichen Klage sehe er gelassen entgegen. Der Akt sei völlig normal bearbeitet worden.
Ob er weitere rechtliche Schritte setzt, will sich der Unternehmer noch überlegen. Kommende Woche wird ein überarbeitetes Projekt eingereicht. (res)
OÖnachrichten vom 11.04.2008