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„Es wundert uns schon sehr, dass Wasserrechts- und Naturschutzverfahren durchgegangen sind“, sagt Michael Poduschka. Neben der Gemeinde Asten vertritt der Anwalt 29 Bewohner, die jetzt auf die Verhandlung nach dem Mineralrohstoffgesetz setzen. Wobei es unter anderem um die Emissionen gehe. Und hier sieht er Chancen: „In rechtlicher Hinsicht bin ich der Meinung, dass der Schotterabbau nicht genehmigt werden dürfte, da dieser keineswegs emissionsneutral ist.“
Denn dann dürfte es zu keinerlei Beeinträchtigungen von Badegästen oder Anrainern kommen – und das sei bei einem solchen Projekt gar nicht möglich. Einem Projekt, das, wie berichtet, nördlich des Pichlinger Sees auf 80.000 Quadratmetern Schotterabbau vorsieht.
Womit auch der Bürgermeister der dort angrenzenden Gemeinde Asten gar keine Freude hat. „Ich frag’ mich wirklich, was sich die Linzer dabei denken, 180 Meter vom Pichlinger See so etwas zuzulassen“, sagt Reinhold Schreier. Er vermute, dass über kurz oder lang die rund 40 Schotter-Lkw täglich durch Astner Gebiet rollen werden. Und das werde man sich auf keinen Fall gefallen lassen.
„Kann Sorge abnehmen“
Eine Sorge, die Projektleiter Harald Glisic den Astnern mit der Vorstellung eines Verkehrskonzeptes nehmen will. „Die Lkw fahren auf die Industrieparkstraße und dann auf die B1.“