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Im Umkreis von zehn Kilometern war das Feuer zu sehen, das gegen ein Uhr früh die Werkstättengebäude und den im Gelände der Reitsportanlage des URC St. Georg befindlichen Gasthof Schloßtaverne in Linz-Ebelsberg vernichtete. Anrainer und ein Mitarbeiter des Gehöfts alarmierten die Feuerwehr. Diese traf wenige Minuten später am Brandort ein. Ihre wichtigste Aufgabe bestand darin, die Pferde rechtzeitig aus den Stallungen zu befreien.
"Durch das viele Stroh und Holz breiteten sich die Flammen rasch aus", sagte Andreas Ilk, Einsatzleiter der Linzer Berufsfeuerwehr. 26 wertvolle Reitpferde konnten noch rechtzeitig aus dem brennenden Stall gebracht werden.
Aber nicht nur die Feuerwehren waren bei dem Brand gefordert. Um eine Acetylengasflasche zu "entschärfen", musste die Polizei-Sondereinheit Cobra anrücken. "Die Flasche wurde mit fünf Leuchtspurgeschoßen beschossen, um sicher zu stellen, dass sie nicht explodieren kann", sagt Einsatzleiter Ilk. Nachdem die Feuerwehr den Brand gegen vier Uhr früh unter Kontrolle bringen konnte, mussten sie gestern den ganzen Tag über am Brandort bleiben, um Glutnester zu bekämpfen.
Ermittlungen der Linzer Kriminalpolizei ergaben gestern, dass kurz bevor das Feuer ausgebrochen war in die Anlage eingebrochen wurde. Die Ermittler stießen in dem zerstörten Gebäude auf aufgebrochene Laden, aus denen Zigaretten und Getränke gestohlen wurden.
Ursache: Brandlegung
"Wir gehen davon aus, dass nach dem Einbruch Feuer gelegt wurde", sagt Kripo-Chef Christian Grufeneder und ergänzt: "Die genaue Ursache zu ermitteln, ist sehr schwierig. Wir können nicht genau sagen, wo es seinen Ursprung hatte."
Der Geschäftsführer der Reitsportanlage, Helmut Morbitzer, bezeichnete das Flammeninferno als "Albtraum". Morbitzer eilte noch in der Nacht nach Ebelsberg, um gemeinsam mit Mitarbeitern und den Einsatzkräften die Pferde aus den Stallungen zu bringen.
Quelle: OÖN, 13.04.05
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