Endstation für Bahn-Projekt durch Pichling

Von: RENATE SCHIESSER, OÖN
Nein sagt auch das Land zu den Plänen der Florianer-Bahn-Gesellschaft, eine Teststrecke durch Pichling zu führen. Das Projekt landet auf dem Abstellgleis.


 

Schon die Stadt Linz konnte sich mit dem Vorhaben der Florianer-Bahn Forschungs- und Errichtungsgesellschaft nicht anfreunden. Die Strecke sei "städtebaulich alles andere als sinnvoll" und nicht im öffentlichen Interesse, begründete der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP) die Ablehnung durch den Magistrat. Der Erholungsraum würde beeinträchtigt, Felder durch einen zusätzlichen Bahndamm zerschnitten.

 

Jetzt hat das Land Oberösterreich als zweite und letzte Instanz der Stadt Unterstützung gegeben und entschieden: Nein, es wird keine solche Strecke durch Pichling geben.

 

Anrainer liefen Sturm

 

Die hatte Georg Hillbrand als Teststrecke für die Forschungsgesellschaft mit Anschluss an das Regionalgleis 1 der Westbahn beim Pichlinger See geplant.

 

Wogegen Pichlinger Anrainer Sturm liefen. Bei einer Vorstellung des Projektes kam es zu heftigen Auseinandersetzungen.

 

Für Georg Hillbrand ist damit Endstation: "Die Argumentation ist seltsam, aber wir haben mit unseren laufenden Projekten mehr als genug zu tun und werden keine weiteren Aktivitäten in dieses Projekt stecken. Und zwangsbeglücken wollten wir auch nie jemanden", sagt er auf Anfrage von Land&Leute.


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