Erweiterung des Infrastrukturzentrums solarCity

Von: Andreas Reiter
Ergebnisse der Bürgerinformation am 14.03.2005   Als Vertreter des Bauträgers Raiffeisen evolution informierten Herr Wall und Herr Stadler, sowie die Projektkoordinatoren des Stadtteilbüros Frau Resch und Herr Reinthaler die etwa 50 anwesenden Bürger über die seit Jahresbeginn in Bau befindliche Erweiterung des Infrastrukturzentrums solarCity.






 

Die südlich entstehende Erweiterung wird stilistisch an den existenten Baukörper angepasst, jedoch nur mehr 1zeilig und kleiner ausgeführt werden. Richtung Norden ist der Endausbau des zum Teil bereits vorhandenen „Hauptplatzes“ geplant, wobei dieser den Charakter einer Fußgängerzone mit einer nur geringfügig abgesenkten Fahrbahn erhalten soll.

Von Seiten des Bauträgers stellt man die Fertigstellung (exkl. Innenausbau) mit September 2005 in Aussicht.

Insgesamt wird das Gebäude 2.500 m2 Geschäftsfläche auf 2 Etagen beherbergen, was max. 25 Einheiten entspricht.

Unter Berücksichtigung einer im letzten Jahr durchgeführten Bedarfsanalyse laufen bereits Verhandlungen mit potentiellen Mietern.

So ist etwa eine weitere Pizzaria fix (sie stellt allerdings den letzten angesiedelten Betrieb im Gastronomiebereich dar).

Auch der Bedarf an einer Poststelle wird höchstwahrscheinlich gedeckt werden können: es sind Gespräche am Laufen, wonach die Trafik Höller-Prantner die Funktion einer Annahmestelle übernehmen wird können.

Die Einrichtung eines Polizeiwachzimmers (das bei der letztjährigen Umfrage an erster Stelle der Wunschliste rangierte) und eines Drogeriemarktes sind allerdings noch in Schwebe, ebenso wie die vielfach gewünschten Branchen Bekleidung, Elektro, Fleischhauerei etc..

Definitiv nicht kommen wird eine Videothek, die aufgrund des meist hinter einem diskreten Vorhang befindlichen Angebots nicht den Qualitätsvorgaben der Stadt Linz entspricht.

Welche Geschäfte bzw. Dienstleister nun wirklich zur Verfügung stehen werden, wird wohl bis zur Fertigstellung fraglich bleiben.

 

Weitere Ergebnisse im Überblick:

Verkehr

- Eröffnung der Straßenbahn zu Schulbeginn (September 2005)

- Ampelanlage auf der Westseite des IZ, Kreuzung Andromedarstraße

- Zebrastreifen auf der Ostseite des IZ

- 30er Zone

- rollstuhlgerechte Bodenauflage bei den Behindertenparkplätzen

 

Schule

Aus der geplanten Hauptschule wird eine AHS. Erstere rückt somit in „weite Ferne“ (Reinthaler). Nördl. Anbau beim bestehenden Gebäude und dessen Spiegelung nach Süden.

 

Jugend & Freizeit

- Demnächst Baubeginn für Wasserspielplatz

- Jugendspielplatz kommt sicher, aber später

- Badegelände Weikerlsee bekommt „Duschhütterl“ und Buffet

- Eröffnungsfest für Au-Wanderweg

 

Sonstiges

- Hochspannungsleitungen kommen weg, sobald das Umspannwerk errichtet ist

- Bzgl. der Überlaufbecken nahe des Weikerlsees werden von Seiten des Stadtteilbüros Erkundigungen eingeholt.

 

Detaillierte Beschreibung der geplanten Erweiterung des IZ

Quelle: www.raiffeisenevolution.com

 

Bau- und Ausstattungsbeschreibung Bauteil – Ortszentrum / Süd

 

Im Untergeschoß des Bauteiles Nord befindet sich eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen. Die Zufahrt für die Tiefgarage liegt an der Ostseite des Geländes.

 

Der Bauteil „Süd“ besteht aus sechs 2-geschossigen Gebäudeteilen von denen bis zu drei im Erdgeschoß miteinander verbunden sind.

 

Die Gebäudeteile bieten je Geschoss ca. 120 bis 240 m2 Nutzfläche. Durch zwei Verbindungsteile wird die Fläche im Erdgeschoss um ca. 360 m2 erhöht. Die Nutzfläche beträgt somit im Obergeschoss ca. 1.200 m2 und im Erdgeschoss ca. 1.560 m2.

 

Zwischen den Baukörpern entstehen sogenannte „Gassenbereiche“ und „Atrien“ mit Galerieebenen, die Erschließungs- und öffentliche Funktionen übernehmen. Die überdachten Gassen- und Atriumsbereiche werden zwischen den Zeilenbaukörpern mit einer Pfosten-Riegelkonstruktion in Stahlbauweise geschlossen. Die Dachflächen der Gerüststruktur werden in den zwischen den Zeilenbaukörpern gelegenen Bereichen mit Wärmeschutz-Isolierverglasung aus Verbundsicherheitsglas, in den anderen Bereichen in Verbundsicherheitsglas ausgebildet.

 

Im Inneren der Gebäude wird durch weitestgehende Stützenfreiheit eine maximale Nutzungsflexibilität erreicht.

 

Bauweise: Die Tragkonstruktion der zweigeschossigen Zeilenbaukörper besteht aus Stahlbeton- Zweigelenkrahmen mit einer Spannweite von ca. 10,25m im Regelachsenabstand von ca. 5,70m.

 

Lichte Raumhöhen: EG = 3,58 m, OG = 2,86 m.

 

Fassade: Die Außenwände der zeilenförmigen Baukörper sind in der Regel nicht massiv ausgebildet, sondern werden in den geschlossenen Flächen mit einer wärmegedämmten Paneelkonstruktion mit hinterlüfteten Holzsichtflächen verkleidet. Die verglasten Bereiche werden als Pfosten-Riegel-Fassade mit Holztragprofilen erstellt. In die Fassadenkonstruktion werden verschiedene Fenster- und Türelemente eingebaut.

 

Schallschutz: resultierendes Bauschalldämmmaß 33dB

 

Wärmeschutz: Fassadenkonstruktion U-Wert 1,1 – 1,4 Wandkonstruktion U-Wert 0,2

 

Portale: Jeder Geschäftsbereich verfügt über einen eigenen Eingang der als einfache Drehtüre in Fassadenebene hergestellt wird.

 

Dachdeckung: Alle Dachflächen der Zeilenbaukörper werden als Flachdach ausgeführt und extensiv begrünt.

Fußboden:

 

Geschäftsbereich: Linolbelag – Objektgeeignet, Farbe lt. Farbkonzept wählbar mit PVC Sockelleisten.

 

Sanitärbereich: Fliesen – Steinzeug – glasiert, 15/15 oder 10/10 cm, Farbe lt. Wahl, Verfugung grau bzw. passend zur Oberflächenfarbe.


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