Seniorenzentrum Pichling

(29.06.2005) Jeder Stadtteil besitzt bereits eines, Urfahr sogar zwei: ein modernes städtisches Seniorenzentrum. Das mit Fertigstellung der solarCity stark gewachsene Pichling soll bis spätenstens 2010 ebenfalls eine solche Pflegeeinrichtung erhalten. 60 Pflegeplätze und 15 bis 20 betreubare Wohnungen werden den Pichlinger SeniorInnen dann in ihrem Stadtteil zur Verfügung stehen. Quelle: www.linz.at


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Am Donnerstag, 30. Juni 2005, soll sich der Gemeinderat deshalb für den Abschluss einer Optionsvereinbarung über ein geeignetes Grundstück aussprechen. Inhaber der fast 8000 Quadratmeter großen Immobilie am Falterweg ist die Pfarre St. Paul zu Pichling. Die angestrebte Optionsvereinbarung wird die Bereitstellung des Grundstückes regeln und der Stadt Linz das Baurecht sichern. Die notwendigen Änderungen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans werden von der Stadtplanung bereits vorbereitet.

 

Vorausschauende Planung

 

Zur Zeit ist die Bevölkerung des südlichsten Linzer Stadtteils recht jung: Rund 75 Prozent der PichlingerInnen sind unter 50. In 30 bis 40 Jahren wird ein Teil von ihnen jedoch Pflege und Betreuung benötigen. Deshalb stellt die Stadt Linz schon jetzt die Weichen für ein neues, modernes Pichlinger Seniorenzentrum: „Vorausschauend Planen heißt rechtzeitig Schritte zu setzen, um den künftigen Bedürfnissen gerecht werden zu können“, so Planungsstadtrat Klaus Luger.

 

Dezentrale Pflegeeinrichtungen

 

Professionelle Pflege und Betreuung sollen die Linzer SeniorInnen in jenem Stadtteil erfahren können, in dem sie bereits seit Jahrzehnten leben und mit dem sie bestens vertraut sind. Die dezentrale Ansiedelung von Pflegeeinrichtungen ist deshalb Leitidee in Linz. „Aus vielen persönlichen Gesprächen weiß ich, dass SeniorInnen unendlich dankbar sind, wenn das Übersiedeln in ein Seniorenzentrum nicht auch noch mit einem Umzug in einen anderen, ihnen unbekannten Stadtteil verbunden ist“, so Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer. Das Seniorenzentrum in Pichling ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Konzepts der stationären Pflege.

 

Im österreichischen Spitzenfeld

 

Das Linzer Angebot im Bereich der stationären Pflege liegt heute im österreichischen Spitzenfeld. Dies ist primär das Ergebnis einer Anfang der 1990er Jahre gestarteten Neubauoffensive: Allein in den vergangenen 15 Jahren wurden sechs der heute insgesamt acht städtischen Seniorenzentren errichtet. Vorher betrieb die Stadt Linz lediglich die Seniorenzentren Spallerhof und Franz Hillinger. Mit dem pflegegerechten Umbau des Hauses 4 findet zur Zeit die Sanierung des Seniorenzentrums Spallerhof ihren Abschluss, am gleichen Standort gänzlich neu errichtet wird bis 2008 das Seniorenzentrum Franz Hillinger in Urfahr.

 

Allein die städtischen Seniorenzentren verfügen im Moment über mehr als 1000 Betreuungsplätze an acht verschiedenen Standorten. Darüber hinaus hat die Stadt Linz 100 Pflegebetten im Kursana angemietet.

 

(Informationsunterlage für die Pressekonferenz „Seniorenzentrum Pichling“ von Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer und Planungsstadtrat Klaus Luger)

Quelle: www.linz.at

 

 

Neues Seniorenheim für den Linzer Süden: Ältere dürfen in ihrem Stadtteil bleiben

 

LINZ. Insgesamt 60 neue Pflegeplätze und bis zu 20 betreubare Wohnungen für Senioren will die Stadt nun auch in Pichling schaffen. Damit soll die flächendeckende Betreuung älterer Menschen gegeben sein.

 

Eine Lücke in der Versorgung der älteren Bewohner der Landeshauptstadt soll nun geschlossen werden. Bis spätestens 2010 will die Stadt auch im Süden ausreichend Seniorenbetreuung geschaffen haben. In der heutigen Gemeinderatssitzung soll eine Optionsvereinbarung für das Grundstück am Falterweg in Altpichling beschlossen werden.

 

In gewohnter Umgebung

 

"Wenn Pichling fertig ist, dann haben wir Vollversorgung", so Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin Ingrid Holzhammer (SP) im Rahmen einer Pressekonferenz erfreut. "Dann können die älteren Menschen zumindest in ihrem Stadtteil betreut werden, wenn sie schon nicht mehr in ihrer Wohnung bleiben können", so Holzhammer. Damit wären sie nicht gänzlich abgeschnitten von ihrem gewohnten Umfeld und von Kontakten. "Aus vielen persönlichen Gesprächen weiß ich, dass Senioren unendlich dankbar sind, wenn das Übersiedeln in ein Seniorenzentrum nicht auch noch mit einem Umzug in einen anderen, ihnen unbekannten Stadtteil verbunden ist", berichtet die Vizebürgermeisterin.

 

Auch wenn sich durch den Bau der SolarCity die Bevölkerungsstruktur im Linzer Süden stark verändert habe, der Anteil der Älteren sei in Altpichling im Steigen, so der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP). Außerdem würden auch die derzeit durchschnittlich recht jungen Bewohner im Linzer Süden in einigen Jahren Pflege und Betreuung benötigen, wofür die Stadt schon jetzt die Weichen stellen wolle.

 

Mit einer Optionsvereinbarung will sich der Magistrat das Baurecht auf dem Grundstück der Pfarre St. Paul sichern, die Vorarbeiten für die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes sind bereits in die Wege geleitet. (res)

 

Quelle: OÖnachrichten vom 30.06.2005


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